Mehrstufige Eindampfanlagen

Stufe für Stufe halbierter Energiebedarf

Bei der Mehrstufeneindampfung wird der Brüdendampf aus dem flüssigen Medium genutzt, um die nachfolgenden Stufen zu beheizen. Dadurch kann der Einsatz von Primärdampf wesentlich reduziert werden und die Anlage kosten- und energieeffizient betrieben werden.

GIG Karasek ist seit Jahren ein führender Anbieter für folgende Konzepte:

  • Fallfilm – Mehrstufeneindampfung
    • Platte
    • Röhre
  • Zwangs- und Naturumlauf – Mehrstufeneindampfung
  • Steigfilm – Mehrstufeneindampfung

Einsatzgebiete

 

Zellstoffindustrie

 

  • Aufkonzentration von Sulfit- & Sulfatlauge
  • Aufkonzentration von Lauge für die Zellstofferzeugung für die Regeneratfaserindustrie
  • Aufkonzentration von Lignosulfonaten
  • Aufkonzentration von Xylose
  • Aufkonzentration von Bleichereiwasser
  • Rückgewinnung von Spinnbadlösungen aus der Faserindustrie

 

Generelle Anwendungsgebiete

 

  • Rückgewinnung von Lösemittel & Alkoholen
  • Abtrennung von Wasser, Lösemittel, Alkohole uvm.
  • Rückgewinnung von Wertstoffen
  • Volumsreduktion von Flüssig-Flüssig-Gemischen
  • Trennung von Mehrstoffgemischen

 

Andere industrielle Anwendungen

 

  • Stärkeindustrie
  • Zuckerindustrie
  • Salinen
  • Abwasser
  • Chemische Industrie
  • Pharmazeutische Industrie
Vorteile

 

  • Sehr hohe Eindampfkapazitäten möglich (bis zu 500 t/h)
  • Energieverbrauch kann kundenindividuell optimiert werden
  • Energiekosten können durch die Nutzung mehrerer Stufen wesentlich reduziert werden
  • Mehrstufeneindampfanlagen können für ein sehr breites Anwendungsgebiet eingesetzt werden
  • Stoffgemische mit hohen Siedepunktserhöhungen können eingedampft werden
  • Sehr hohe Kondensatreinheiten können durch Nutzung von Nachschaltheizflächen realisiert werden

 

Funktionsweise

 

Die mehrstufige Eindampfung ist eine der am meisten genutzten Prozesse für Eindampfanlagen, insbesondere bei hohen erforderlichen Eindampfkapazitäten. Das Prinzip ist einfach. Es wird die erste Stufe mit Frischdampf beheizt, wobei die nachfolgenden Stufen der Brüdendampf der jeweils vorhergehenden Stufe zur Beheizung der Heizflächen genutzt wird. Mit einer steigenden Anzahl an Stufen, kann so der Frischdampfeinsatz wesentlich reduziert werden.

Die Anzahl an Stufen kann jedoch nicht beliebig erhöht werden, da das maximale Temperaturgefälle meist vorgegeben ist. Zum einen spielen die Temperaturempfindlichkeit des Mediums und der maximal zur Verfügung stehende Heizdampfdruck eine Rolle und auf der anderen Seite die Kühlwassertemperatur.

Somit muss ein Optimum zwischen Energie- und Investitionskosten gefunden werden, welches in enger Zusammenarbeit mit den Kunden ermittelt wird. Zudem spielt auch das Schaltungskonzept eine wesentliche Rolle, um das optimale Design der Anlage zu finden.

 

KOntakt

Andreas Schnitzhofer
Head of Business Unit
sales.evt@gigkarasek.at
Aichhorn Wolfgang, Eindampftechnology, Evaporation Technology

Wolfgang Aichhorn
Sales Manager
sales.evt@gigkarasek.at

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